Anklage in Berlin: Bande soll rund 60 Millionen Euro gewaschen haben
Wegen Geldwäsche in Millionenhöhe hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen sieben Männer erhoben. Die Bande soll mittels Scheingesellschaften, Kryptowährungswallets, Bargeldtransaktionen und gefälschten Rechnungen Finanzströme gezielt verschleiert haben, wie die Behörde am Dienstag in der Bundeshauptstadt mitteilte. Mehr als 60 Millionen Euro sollen so der Nachverfolgbarkeit staatlicher Stellen entzogen worden sein. Die Beschuldigten strichen dafür laut Staatsanwaltschaft knapp 820.000 Euro an Provisionen ein.
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Dobrindt bekräftigt Skepsis zu AfD-Verbotsverfahren
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat seine Skepsis zu einem AfD-Verbotsverfahren bekräftigt. Sein Einschätzung habe sich in der Frage "nicht verändert", sagte Dobrindt am Dienstag bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes in Berlin. Er forderte weiter, der Partei durch gute Politik die Grundlage zu entziehen. "Man muss die Bereitschaft haben, die AfD wegregieren zu wollen", sagte der CSU-Minister. "Das ist der Auftrag, den ich auch mit meiner Politik verbinde."
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Mehr als eine Million Ausländer in Spanien stellen Antrag auf Aufenthaltstitel
In Spanien haben im Rahmen eines speziellen Programms der linksgerichteten Regierung mehr als eine Million Ausländer ohne Papiere einen Antrag auf Legalisierung ihres Aufenthalts gestellt. "Wir möchten, dass die Welt Spanien als ein Land sieht, das die Menschenrechte achtet, schützt und garantiert", sagte der sozialistische Regierungschef Pedro Sánchez am Dienstag in einer Ansprache.
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Frust über deutsches WM-Aus: Fan zerstört Fernseher vor Bar in Bremerhaven
Offenbar aus Frust über das deutsche Ausscheiden bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer hat ein 32-Jähriger vor einem Lokal in Bremerhaven einen Fernseher zerschlagen und Gäste bepöbelt. Wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte, verlor er nach dem Scheitern des deutsche Teams in der Nacht gegen 01.30 Uhr "die Beherrschung". Auch gegenüber hinzukommenden Einsatzkräften verhielt sich der Verdächtige aggressiv.
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Paketbombe in Monaco: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs
Nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der ein aus der Ukraine stammender Oligarch schwer verletzt wurde, hat die Staatsanwaltschaft in dem Fürstentum Ermittlungen wegen Mordversuchs aufgenommen. Es gebe keine Hinweise auf einen Terroranschlag, sagte Staatsanwalt Stéphane Thibault am Dienstag in Monaco. Er äußerte sich nicht zur Identität der drei Opfer.
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Termine gegen Bezahlung: Anklage gegen Mitarbeiterin von Berliner Einwanderungsamt
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen eine ehemalige Mitarbeiterin des Berliner Landesamts für Einwanderung wegen Bestechlichkeit erhoben. Gegen Zahlung von Geldbeträgen soll die 27-Jährige rechtswidrig Termine an Kunden vergeben und Meldedaten abgefragt haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag in der Hauptstadt mitteilte. Fünf Menschen sollen dazu in verschiedenen Fällen Beihilfe geleistet haben. Sie sind ebenfalls angeklagt.
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Hakenkreuz an queerem Zentrum in Mönchengladbach: Drei Verdächtige ermittelt
Nach einer Hakenkreuzschmiererei an einem queeren Zentrum in Mönchengladbach hat die Polizei drei Tatverdächtige ermittelt. Im Zuge der Ermittlungen durch den Staatsschutz konnte der Tatverdacht gegen sie erhärtet werden, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag mitteilte. Der Vorfall hatte sich bereits Mitte April ereignet. Hintergründe und Motiv der Tat seien weiter Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hieß es.
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Mann mit Nagelschere getötet: Dauerhafte Unterbringung in Niedersachsen
Weil er einen Mann mit einer Nagelschere tötete, hat das Landgericht im niedersächsischen Braunschweig für einen 27-Jährigen die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt als schuldunfähig, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Demnach sah es die zuständige Kammer als erwiesen an, dass der Mann sich im Dezember in Braunschweig gewaltsam Zutritt zum Haus des Opfers verschafft hatte.
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Erträge aus Rundfunkbeitrag 2025 leicht gesunken
Die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag sind im vergangenen Jahr leicht gesunken. ARD, ZDF, Deutschlandradio und die Landesmedienanstalten erhielten 2025 von den Beitragszahlern 8,72 Milliarden Euro, wie der Beitragsservice am Dienstag in Köln mitteilte. Das waren rund 20 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Die Zahl der zum Rundfunkbeitrag angemeldeten Wohnungen sei leicht zurückgegangen, hieß es.
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Bauministerin Hubertz will mit Förderung von Gewerbeumbau Wohnungsnot lindern
Vielen Menschen in Deutschland fehlt bezahlbarer Wohnraum - und gleichzeitig stehen viele Büros oder Gewerbeimmobilien leer. "Genau diesen Widerspruch wollen wir mit Hilfe unseres neuen Förderprogramms 'Gewerbe zu Wohnen' angehen", kündigte Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) am Dienstag an. "Wir stellen 300 Millionen Euro bereit, um ungenutzten Büro- und Gewerbeimmobilien eine zweite Chance zu geben."
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