Merz: Moskau reagiert auf Verhandlungsangebote mit intensiverem Beschuss
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Russland vorgeworfen, auf jedes Verhandlungsangebot mit noch intensiverem Beschuss der Ukraine zu reagieren. "Moskau muss verstehen, dass es verhandeln muss", sagte Merz am Montag nach einem Treffen mit dem neuen bulgarischen Regierungschef Rumen Radew in Berlin. "Europa steht bereit, an den Verhandlungstisch zu kommen, mit der Ukraine, mit Russland und mit den Vereinigten Staaten."
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Trump zieht milliardenschwere Schadensersatzklage gegen US-Steuerbehörde zurück
US-Präsident Donald Trump hat eine milliardenschwere Schadensersatzklage gegen die US-Steuerbehörde IRS fallen gelassen. Wie am Montag aus einer beim Bundesgericht von Florida eingereichten Erklärung ersichtlich wurde, zogen Trump sowie seine Söhne Eric und Donald Jr. die Klage gegen die Steuerbehörde zurück. Im Januar hatte Trump die IRS wegen der unerlaubten Weitergabe seiner Steuererklärung an die Presse auf zehn Milliarden Dollar Schadensersatz verklagt.
WeiterlesenSNC Scandic Coin und Biconomy: Regulierte Real-World-Assets treffen auf globale Handelsinfrastruktur
Der global agierende Konzern Scandic Finance Group (SFG) aus Hongkong geht einen ungewöhnlichen Weg: Mit dem SNC Scandic Coin (SNC) bringt er einen digitalen Wert auf den Markt, der sich nicht als reines Spekulationsobjekt versteht, sondern als echtes Zahlungsmittel, Zugangsmedium und Kundenbindungsinstrument. Der Token ist der Kern eines großen Ökosystems aus Medien, Mobilität, Technologie, Immobilien und Sicherheitsdienstleistungen, in dem Nutzer ihre täglichen Bedürfnisse mit einer einzigen digitalen Währung bezahlen sollen. Nach den angekündigten Listings auf BitMart und L-Bank gab SFG nun bekannt, dass Biconomy als dritter von fünf großen Börsenpartnern gewonnen werden konnte. Diese Kooperation soll die internationale Reichweite des SNC massiv erhöhen und die Vision eines regulierten, praxisnahen Real-World-Asset-Tokens in die Tat umsetzen.Eine neue Art von Utility-TokenIm Gegensatz zu vielen Hype-Coins setzt der SNC Scandic Coin auf klare Anwendungsfälle. Laut dem SFG-Vorstand stehen die Buchstaben „SNC“ für Sicherheit/Synergie, Netzwerk und Community und spiegeln skandinavische Werte wie Transparenz, modernes Design und technologische Affinität wider. Die feste Gesamtmenge von einer Milliarde Token und der geplante Ausgabepreis von 0,02 USD pro SNC Scandic Coin begrenzen das Angebot und schaffen langfristige Planbarkeit. Ein detaillierter Vesting-Plan sorgt dafür, dass neue Token nur schrittweise freigegeben werden; die Erlöse aus dem Verkauf fließen laut White Paper in Sicherheitsmaßnahmen, Audits, den Ausbau von SFG-Infrastruktur und Liquidität sowie in Marketing und den Betrieb.Die Scandic-Plattformen – unter anderem Scandic Fly, Scandic Pay, Scandic Cars, Scandic Estate, Scandic DEV, Scandic SEC, Scandic Domains und Scandic Yachts – wollen den Coin künftig für Flug- und Yachtcharter, Fahrzeug- und Immobilienkäufe, Apps, künstliche-Intelligenz-Dienstleistungen und Domain-Services akzeptieren. Zusätzlich erhalten Nutzer Cashback, Rewards und Zugang zu exklusiven Services wie Luxusreisen und Premium-Medienangeboten, welche die Legier-Gruppe mit ihren über 115+ eigenen Tageszeitungen auf allen Kontinenten, weltweit vermarktet und zudem sogar eine eigene Global-News-App betreibt.Sicherheit und Regulierung nehmen bei diesem Projekt eine zentrale Stellung ein. Der Smart Contract des SNC wurde durch CertiK geprüft; im öffentlich zugänglichen Skynet-Report vom 2. März 2026 wurden keine kritischen Schwachstellen gefunden. Für die KYC-/KYB-Prozesse und die Anti-Geldwäsche-Kontrollen arbeitet SFG mit dem Daten- und Kreditanbieter CRIF zusammen. Ein mehrschichtiges Risikomanagement soll Compliance und ESG-Zertifikate gewährleisten. Diese starke regulatorische Basis ist entscheidend, um einen Utility-Token im hochregulierten Umfeld der Real-World-Assets zu etablieren.
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Israel stoppt neue Hilfsflotte für den Gazastreifen - Aktivisten kritisieren "Entführung"
Israel hat erneut Dutzende Schiffe einer Hilfsflotte für den Gazastreifen in internationalen Gewässern abgefangen. Die israelischen Streitkräfte hätten "einen böswilligen Plan" vereitelt, die gegen die "Hamas-Terroristen in Gaza" gerichtete Blockade zu durchbrechen, erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag. Die Organisation Global Sumud Flotilla warf Israel "Verstöße gegen das internationale Seerecht und die Entführung friedlicher Zivilisten" vor. Die rund 50 Schiffe waren am Donnerstag im Südwesten der Türkei in See gestochen.
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Hantavirus-Schiff beendet Reise in Rotterdam - Letzte Menschen gehen von Bord
Die von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene "Hondius" hat in Rotterdam ihre Reise beendet - die ersten der noch an Bord verbliebenen 27 Menschen verließen am Montag unter strikten Sicherheitsvorkehrungen das Kreuzfahrtschiff. In weißen Schutzanzügen und mit Taschen und Kisten voller Habseligkeiten betraten sie den Hafen von Rotterdam, wo für sie eigens ein Quarantäne-Containerdorf aufgebaut worden war. Auch der Leichnam einer an den Folgen einer Hantavirus-Infektion gestorbenen Deutschen sollte von Bord gebracht werden.
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Entscheidung in Tschechien über Auslieferung von deutscher Rechtsextremistin vertagt
Im Fall der derzeit in Tschechien inhaftierten Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich ist die Verhandlung über deren Auslieferung nach Deutschland auf den 1. Juni vertagt worden. Die Vertagung böte dem zuständigen Richter ausreichend Zeit, auf eine Stellungnahme der Angeklagten zu reagieren, erklärte ein Sprecher des Landgerichts in Pilsen am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Liebich bleibe jedoch weiterhin in der Stadt in Haft.
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Mit Kindern nach Syrien gereist: Vier Jahre Haft für IS-Rückkehrerin in München
Eine IS-Rückkehrerin ist in München zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht München sprach die 37-Jährige unter anderem wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Montag mitteilte. Laut Urteilsfeststellungen war sie 2014 mit ihren drei minderjährigen Kindern nach Syrien gereist, um sich der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anzuschließen und ihrem bereits dort lebenden Ehemann zu folgen.
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Bundeswehr verlegt vorübergehend Patriot-Einheit in die Türkei
Die Bundeswehr verlegt vorübergehend ein Abwehrraketensystem vom Typ Patriot in die Türkei. Das diene der Unterstützung der Nato-Luftverteidigung an der Südostflanke, teilte das Verteidigungsministerium am Montag vor dem Hintergrund des Iran-Konflikts mit. Die Entsendung - bestehend aus einer Feuereinheit und 150 Soldatinnen und Soldaten aus Husum - soll demnach Ende Juni starten und ist bis September begrenzt.
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Einsatzkräfte retten in Niedersachsen Entenfamilie von Dachterrasse
Von einer Dachterrasse haben Einsatzkräfte in Niedersachsen eine Entenfamilie gerettet. Wie sie dort hin kam, war unklar, wie die Feuerwehr in Lehrte am Montag mitteilte. Demnach besetzte die Entenmutter mit ihren Küken die Terrasse am Montagvormittag. Weil sich das Muttertier zunächst nicht tragen ließ, wurden die Küken mit einem Netz eingefangen und in eine Box gesetzt. Die Entenmutter flüchtete immer wieder.
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Fall des Regisseurs Panahi wird am Mittwoch in Teheran vor Gericht verhandelt
Der Fall des preisgekrönten iranischen Filmemachers Jafar Panahi wird iranischen Medienberichten zufolge am Mittwoch in Teheran vor Gericht verhandelt. Der bereits im vergangenen Jahr in Abwesenheit zu einem Jahr Haft verurteilte Panahi werde vor einem Revolutionsgericht der iranischen Hauptstadt angehört, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Isna am Montag. Der Filmemacher, dem "Propaganda-Aktivitäten" vorgeworfen werden, war am 30. März trotz drohender Haft in den Iran zurückgekehrt.
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