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Neue Zölle gegen Freund und Feind: Trump erschüttert die Weltwirtschaft
US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung wahr gemacht und Einfuhren aus den Nachbarländern Kanada und Mexiko mit hohen Einfuhrzöllen belegt. 25 Prozent Aufschlag werden ab Dienstag auf Lieferungen der Freihandelspartner in die USA fällig, bei kanadischem Öl und Gas sind es zehn Prozent. Auch bereits bestehende Strafzölle gegen China verdoppelte Trump von zehn auf 20 Prozentpunkte. Peking und Ottawa reagierten umgehend mit Gegenmaßnahmen. Die Aktienmärkte in Europa und Asien sackten angesichts der Eskalation ab.

Arbeitsvolumen in Deutschland geht erstmals seit der Corona-Pandemie zurück
Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in Deutschland ist im vergangenen Jahr erstmals seit dem Corona-Jahr 2020 wieder gesunken. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Nürnberg am Dienstag mitteilte, ging das Arbeitsvolumen 2024 verglichen mit 2023 um 0,1 Prozent auf rund 61,4 Milliarden Stunden zurück. Dabei legte die Zahl der Beschäftigten leicht um 71.000 Menschen zu.

Verivox: Haushalte in Deutschland haben 2024 weniger geheizt
Trotz günstigerer Gaspreise haben viele Menschen in Deutschland im vergangenen Jahr weniger geheizt als 2023. Wie das Vergleichsportal Verivox am Dienstag mitteilte, lag der durchschnittliche Verbrauch von Kundinnen und Kunden, die über Verivox ihren Gasversorger gewechselt haben, 2024 bei 19.430 Kilowattstunden und damit sechs Prozent unter dem Wert für 2023. Ein Grund für den Rückgang waren auch mildere Temperaturen.

Nach Stellenstreichungen: Continental peilt höhere Erträge in Zulieferersparte an
Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental erwartet aufgrund seines Sparkurses mit tausenden gestrichenen Stellen höhere Erträge in seiner Zulieferersparte. "Unser Ziel ist es, uns 2025 weiter zu verbessern. Unsere Kosten- und Effizienzmaßnahmen wirken", erklärte Continental-Finanzchef Olaf Schick am Dienstag bei der Vorstellung der Jahreszahlen. Noch in diesem Jahr will Continental die Zulieferer-Sparte abspalten und an die Börse bringen.

Rund 1,65 Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen - Anteil bei 3,3 Prozent
Trotz einer deutlichen Steigerung im Fahrzeugbestand sind reine Elektroautos weiterhin eher eine Seltenheit auf den deutschen Straßen. Insgesamt waren hierzulande am 1. Januar rund 1,65 Millionen E-Autos zugelassen, der Anteil an allen Pkw betrug damit 3,3 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Im Vorjahresvergleich stieg ihre Anzahl demnach um 17,2 Prozent.

Neue US-Zölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China belasten Börsen
Neue US-Zölle auf Produkte aus Kanada, Mexiko und China und die Ankündigung von Gegenmaßnahmen haben die Börsen in Europa im frühen Handel belastet. Der Aktienmarkt in Frankfurt am Main lag am Dienstag kurz nach Handelsbeginn bei einem Minus von 1,56 Prozent, der Pariser Leitindex ließ um 1,11 Prozent nach und die Londoner Börse um 0,53 Prozent. "Die Zollandrohungen werden Realität und waren nicht nur, wie erhofft, Verhandlungstaktik", erklärte Ipek Ozkardeskaya, Analystin bei der Swissquote Bank.

Bericht: Bundesbank für Reform der Schuldenbremse
Die Bundesbank hat eine Reform der Schuldenbremse vorgeschlagen, die bis 2030 gut 220 Milliarden Euro an zusätzlichen Krediten ermöglichen soll. Wie das Portal "Table.Briefings" am Dienstag unter Berufung auf einen Entwurf der Notenbank berichtete, soll der Kreditspielraum des Bundes dafür von 0,35 Prozent auf 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht werden. Voraussetzung dafür sei, dass die Schuldenquote Deutschlands unter 60 Prozent liegt.

Einkommensverteilung bei Paaren seit Jahren kaum verändert: Männer meist Hauptverdiener
Bei der Einkommensverteilung in Paarhaushalten in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren kaum etwas geändert. Auch im vergangenen Jahr hatte bei mehr als der Hälfte der Paare (56,6 Prozent) der Mann ein höheres Einkommen als die Frau, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Bei einem Drittel der Paare liegen beide Partner in etwa gleich auf. Nur in jedem zehnten Paarhaushalt (10,3 Prozent) hatte die Frau ein höheres Nettoeinkommen als ihr Ehe- oder Lebenspartner.

Von der Leyen berät mit Stahlindustrie über Krise
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen trifft sich am Dienstag in Brüssel mit Vertretern der europäischen Stahlindustrie. Dabei geht es um Wege zur Unterstützung der kriselnden Branche. Die Unternehmen leiden seit Jahren unter der deutlich günstigeren Konkurrenz aus China und unter gestiegenen Energiepreisen.

US-Zölle für Importe aus Kanada, Mexiko und China sollen in Kraft treten
Die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko sowie weitere Zollaufschläge für Einfuhren aus China sollen an diesem Dienstag in Kraft treten. Trump hatte bereits Anfang Februar Zölle von 25 Prozent auf alle Einfuhren aus Mexiko sowie die meisten Importe aus Kanada verhängt, obwohl die USA mit beiden Nachbarländern ein Freihandelsabkommen haben. Die Zölle setzte Trump dann aber für 30 Tage aus.

Trump kündigt Zölle auch auf Agrarprodukte ab April an
US-Präsident Donald Trump weitet seine aggressive Zollpolitik nochmals aus und will nun auch Importaufschläge auf landwirtschaftliche Produkte erheben. Diese Zölle sollen am 2. April in Kraft treten, wie Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social ankündigte. Bereits an diesem Dienstag sollten pauschale US-Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko sowie weitere Zollaufschläge auf chinesische Einfuhren in Kraft treten.

Trump kündigt Zölle auf Agrarprodukte ab April an
US-Präsident Donald Trump weitet seine Zollpolitik nochmals aus und will nun auch Importaufschläge auf landwirtschaftliche Produkte erheben. Die Zölle auf Agrarimporte sollen am 2. April in Kraft treten, wie Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social ankündigte. Einzelheiten dazu nannte er nicht.

Denkfabriken: E-Autoförderung sollte sich am Einkommen orientieren
Zwei Denkfabriken in Deutschland haben sich für eine E-Autoförderung ausgesprochen, die sich am Einkommen der Menschen orientiert. Eine gestaffelte Förderung könne dazu beitragen, neue Käufergruppen zu erreichen und "industrie-, sozial- und klimapolitische Ziele in Einklang" zu bringen, erklärten Agora Verkehrswende und Zukunft KlimaSozial am Montag. In einer zweiten Stufe sollten demnach Menschen unterstützt werden, die besonders von hohen CO2-Preisen betroffen sind.

Fast jeder zweite neue Stadtbus in der EU fährt mit Strom oder Wasserstoff
Emissionsfreie Busse sind einer Studie zufolge in Europas Städten stark im Kommen. Wie die Organisation Transport and Environment (T&E) mitteilte, lief im vergangenen Jahr fast jeder zweite neue Stadtbus (49 Prozent) mit Wasserstoff oder Strom, wobei letztere Antriebsart deutlich dominiert. Grund dafür sind laut T&E klare Signale an den Markt durch EU-Vorschriften.

Studie: Jüngere am Arbeitsplatz häufiger von Mobbing betroffen als Ältere
Junge Menschen sind einer Studie zufolge am Arbeitsplatz häufiger von Mobbing betroffen als ältere Kolleginnen und Kollegen. Wie die Universität Leipzig am Montag mitteilte, sind 11,4 Prozent der Beschäftigten zwischen 18 und 29 Jahren Mobbing an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt. Bei den 50- bis 59-Jährigen sind es demnach nur 3,2 Prozent.

Warnungen vor chinesischer Technologie in Offshore-Windanlagen in der Nordsee
Chinesische Technologie in Offshore-Windanlagen in der Nordsee könnte ein Sicherheitsrisiko darstellen. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse der Bundeswehr-Denkfabrik German Institute for Defence and Strategic Studies (Gids), über die am Montag das Düsseldorfer "Handelsblatt" berichtete. Die Bundesregierung bestätigte, dass Fragen der Cybersicherheit in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen und geprüft würden.

Touristik- und Reisebranche trotzt der Krise
Der Touristik- und Reisebranche geht es angesichts der schlechten Stimmung in der Gesamtwirtschaft verhältnismäßig gut: Die Ausgaben deutscher Verbraucher beim Buchen von Urlaubsreisen erreichten laut dem Deutschen Reiseverband 2024 einen neuen Höchststand. Für die anstehende Urlaubssaison werden mehr touristische Flüge angeboten denn je. Die allgemein eher schlechte Verbraucherstimmung hinterlässt jedoch auch Spuren - so steigt die Nachfrage besonders bei günstigen Reisezielen und während der Reise sind Verbraucher bei weiteren Ausgaben zurückhaltender.

Von der Leyen: EU will Abgasvorschriften für Autobauer lockern
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Autoherstellern wie Volkswagen gelockerte Abgasvorschriften in Aussicht gestellt. Um drohende Bußgelder abzuwenden, schlug sie am Montag nach einem Treffen mit Branchenvertretern vor, den Autokonzernen drei Jahre statt nur das laufende Jahr Zeit zur Erfüllung der sogenannten Flottengrenzwerte für den CO2-Ausstoß zu geben. Damit erhielten die Hersteller "eine Atempause", betonte von der Leyen.

Trump-Ankündigung einer Krypto-Währungsreserve: Kurs des Bitcoin steigt stark
Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin ist am Montag wieder stark gestiegen. Im europäischen Handel war die digitale Währung gegen Mittag 91.600 Dollar (knapp 87.650 Euro) wert und damit fast neun Prozent mehr als am Freitag. Grund ist die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, zur strategischen Währungsreserve der USA könnten fünf Kryptowährungen hinzugefügt werden - neben dem Bitcoin und Ethereum auch die drei kleineren Währungen XRP, Solana und Cardano.

Verbraucherschützer: Rosa Einhorn-Senf für Kinder ist nicht für Kinder geeignet
Verbraucherschützer haben dem Hersteller eines rosa eingefärbten Senfs, der speziell für Kinder beworben wird, irreführendes Marketing vorgeworfen. Wie die Verbraucherzentrale Brandenburg am Montag mitteilte, enthält das fragliche Produkt den Farbstoff E122 (Azorubin), der im Verdacht steht "Allergien auszulösen sowie die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern zu beeinträchtigen". Der entsprechende Warnhinweis auf der Rückseite des Senfs sei leicht zu übersehen.

Verdi ruft für Donnerstag zu bundesweitem Warnstreik in Kliniken und Heimen auf
Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifstreit des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen für Donnerstag zu einem bundesweiten Warnstreik in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und bei Rettungsdiensten aufgerufen. Nach Gewerkschaftsangaben vom Montag sind deutliche Auswirkungen für Patienten zu erwarten. In der vergangenen Woche führten Warnstreiks bereits zu deutlichen Einschränkungen im Flugverkehr.

Prognose: Touristisches Flugangebot wächst um drei Prozent
Die Erholung des Flugverkehrs in Deutschland setzt sich fort: Im Sommer werden laut einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) 3,3 Prozent mehr touristische Flüge angeboten als im Vorjahr. Ziele sind vor allem Südeuropa und der Balkan, wie das DLR am Montag mitteilte. Rückgänge dagegen werde es für Reiseziele in Nordafrika und in der Karibik geben.

Inflationsrate in der Türkei fällt im Februar unter 40 Prozent
In der Türkei hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Februar weiter verlangsamt. Die Teuerungsrate betrug im vergangenen Monat 39,05 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das türkische Statistikamt am Montag mitteilte. Damit schwächte sich der Preisanstieg den neunten Monat in Folge ab; es war das erste Mal seit Juni 2023, dass die Inflationsrate unter 40 Prozent lag.

Chef des Bankenverbands fordert "Enkeltrick-Gipfel" und mehr Kooperation
Der deutsche Bankenverband hat eine engere Zusammenarbeit mit der Politik und Sicherheitsexperten im Kampf gegen Betrugsmaschen wie den sogenannten Enkeltrick gefordert. "Wir können mehr tun, um die Menschen vor Betrügereien zu schützen", sagte Hauptgeschäftsführer Heiner Herkenhoff dem Portal t-online laut Meldung vom Sonntag. "Ein verstärkter Austausch zwischen Banken, IT-Sicherheitsexperten und der Politik ist unerlässlich."

Bericht: Frankfurt will wieder IAA ausrichten - Automesse seit 2021 in München
Frankfurt am Main will einem Bericht zufolge wieder die Automobilmesse IAA ausrichten, die seit 2021 in München stattfindet. "Wir haben unseren Hut in den Ring geworfen", sagte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" laut Vorabmeldung vom Sonntag. Vor dem Umzug nach München fand die Messe mehrere Jahrzehnte lang in Frankfurt statt.

Streiks bei der Post: Verdi spricht von 27.000 Teilnehmenden in dieser Woche
Die Gewerkschaft Verdi hat sich mit der Bilanz der Warnstreiks in dieser Woche bei der Deutschen Post zufrieden gezeigt. Von Dienstagabend bis Samstagnachmittag hätten sich bundesweit rund 27.000 Beschäftigte in den Paket- und Briefzentren sowie in der Zustellung an dem Ausstand beteiligt, teilte Verdi am Samstag mit. "Die hohe Beteiligung an den Warnstreiks ist ein starkes Zeichen an die Arbeitgeber, dass die Beschäftigten deutlich mehr erwarten", erklärte Verhandlungsführerin Andrea Kocsis.

Microsoft schließt Onlinetelefonie-Pionier Skype
Das US-Softwareunternehmen Microsoft schließt seinen Onlinetelefonie-Dienst Skype. "Ab Mai 2025 wird Skype nicht mehr verfügbar sein", erklärte Skype am Freitag im Onlinedienst X und wies die Nutzer an, sich bei der Microsoft-Besprechungsplattform Teams anzumelden. Microsoft hatte den Web-Anruf-Pionier 2011 für 8,5 Milliarden Dollar (rund 8,2 Milliarden Euro) gekauft.

Microsoft schließt Onlinetelefonie-Dienst Skype
Das US-Softwareunternehmen Microsoft schließt seinen Onlinetelefonie-Dienst Skype. "Ab Mai 2025 wird Skype nicht mehr verfügbar sein", erklärte Skype am Freitag im Onlinedienst X und wies die Nutzer an, sich bei der Microsoft-Besprechungsplattform Teams anzumelden.

Verdi kündigt weitere Warnstreiks an - Flughafen München bestreikt
Im Tarifstreit des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen hat die Gewerkschaft Verdi vor der nächsten Verhandlungsrunde Mitte März deutschlandweit weitere Warnstreiks angekündigt. In allen Bundesländern seien Warnstreiks in Vorbereitung, diese sollten in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden, erkärte Verdi am Freitag. Die Gewerkschaft hatte am Freitag erneut den Münchner Flughafen weitgehend lahmgelegt.

Inflationsrate verharrt im Februar bei 2,3 Prozent
Die Teuerung in Deutschland hat sich im Februar nicht wie erhofft weiter abgeschwächt. Die Inflationsrate verharrte bei voraussichtlich 2,3 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Im Vergleich zum Januar kletterten die Preise demnach um 0,4 Prozent.

Inflationsrate im Februar voraussichtlich bei 2,3 Prozent
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland ist im Februar konstant geblieben: Wie im Januar kletterten die Preise auch im Februar um voraussichtlich 2,3 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Januar stiegen die Preise im Februar um 0,4 Prozent.

Pleite für Wirecard-Aktionäre: Kein Musterverfahren gegen Wirtschaftsprüfer EY
Niederlage für tausende früherer Wirecard-Aktionäre: Das Bayerische Oberste Landesgericht hat im Kapitalanleger-Musterverfahren wegen der Wirecard-Pleite Ansprüche gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY zurückgewiesen. Die vom Landgericht München I in der Sache vorgelegten Feststellungsziele seien überwiegend unzulässig, erklärte das Oberste Landesgericht am Freitag. Schadensersatzansprüche gegen EY seien nicht im Musterverfahren zu klären.